Open – oder Duden?

Bild: PLoS

Liebe Leserinnen und liebe Leser

Der Duden hat im Jahr 2017 in seiner 27. Auflage über  5000 neue Wörter in sein Repertoire aufgenommen. Betrachtet man dabei die Sparte „Technisches“ so fällt auf, dass Social Media  nicht nur im Bereich des WWW einen Siegeszug verzeichnen konnte. „Selfie“, „Social Bot“, „facebooken“, „entfreunden“ und natürlich das bestens bekannte „liken“ zählen zu den technisch geprägten, neuen Begriffen des Duden 2017. Es scheint aber, als hätte sich im Schatten der im Duden enthaltenen „Social Media“-Begriffe ein Begriff  ein sonniges Plätzchen in den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen 2017 erschlichen. Open Access. Ähnliche  Ausdrücke wie Open Data, Big Data, Data Mining oder Open Government Data (OGD) bildeten im vergangenen Jahr ein dichtes Netz an technologischem Nährboden, welcher der Bewegung im „Open-Bereich“ einen kräftigen Antrieb gab. In der aktuellen Version des Duden ist bisher nur „Open Source“ als verwandter Begriff der umfangreichen „Open“-Bewegung ausfindig zu machen.

Um diesem offensichtlichen Defizit an „Open“ geprägten Begriffen aktiv entgegenzutreten hätten wir bereits einen Vorschlag für die 28. Auflage des Duden:  HOPE.

HOPE steht für Hauptbibliothek Open Publishing Environment. HOPE  wird von der Hauptbibliothek Zürich betrieben und bietet auf Grundlage der Open Source Software „OJS“ (Open Journals Systems) UZH-Forschenden eine Plattform zur Veröffentlichung ihrer Open Access-Zeitschriften. Neben HOPE existiert diesbezüglich auch ZORA (Zurich Open Repository and Archive).

Über HOPE publizierte Zeitschriften
Zurzeit werden über HOPE 4 Journals publiziert:

An dieser Stelle sei auf die Open-Access typischen Richtlinien für die Nutzung bzw. der Bearbeitung der jeweiligen Zeitschriftenartikel  hinzuweisen. Momentan besitzen alle 4 über HOPE publizierten Zeitschriften eine sogenannte „Creative Commons Attribution – NonCommercial – NoDerivatives 4.0 International“ – License (CC BY-NC-ND 4.0). Übersetzt heisst dies, dass diese Lizenz allen Nutzern erlaubt, das Werk bzw. den Artikel auf einem beliebigen Medium oder in einem beliebigen Format weiterzuverbreiten unter der Bedingung, dass bei einer Weiterverbreitung auf den Autor und das Publikations-Journal des Artikels verwiesen wird. Der Artikel darf zudem nicht verändert, transformiert oder zu kommerziellen Zwecken genutzt werden. Neben dieser Lizenz besitzen die Zeitschriften individuelle Nutzungsrichtlinien, welche bei  jeglicher Form von Nutzung zu beachten sind.


Wer kann via HOPE ein Open Access-Journal publizieren?

  • UZH-Forschende
  • UZH-Institute
  • Lehrstuhlinhaber = Chefherausgeber
  • Angehöriger der UZH im Redaktionsteam

HOPE ist über folgenden Link erreichbar:

http://www.hope.uzh.ch/