swisscollections – Alternative zu Swisscovery? – nicht ganz

Seit Anfang Mai diesen Jahres gibt es für die Nutzer von Sammlungen alter Handschriften und neueren Archivmaterialen ein vorzügliches Portal: swisscollections 

Der Verein gleichen Namens ist eine Gründung der Universitätsbibliothek Basel und der Zentralbibliothek Zürich von 2020, mittlerweile sind daran 14 Institutionen beteiligt – von der Kantonsbibliothek Appenzell-Ausserrhoden bis zur Zentralbibliothek Solothurn. swisscollections erschliesst im Moment 1,8 Millionen Dokumente.

Der Verein versteht swisscollections als „Ergänzung zu Swisscovery“ – das kann man so sehen. swisscollections ist ein Metakatalog, bezieht also seine Informationen aus verschiedenen anderen Katalogen. Das ist nicht einfach nur hinausisoliert aus Swisscovery.

Was auffällt – es gibt auch eine Indexsuche und ein selbstbestimmtes Durchstöbern sowie eine Reise in die Niederungen der Archivtektonik.

Der einzelne Titel präsentiert sich dann in der Anzeige als hervorragend erschlossen:

Die Darstellung erinnert an Swissbib – das rührt von der gleichen Open-Source Software her.

Zur Bestellung der mehrheitlich Digitalisate gibt es einen Link zu den Services in Swisscovery, wo dann über eine Anmeldung bestellt werden kann.

swisscollections wie auch die verwandte memobase.ch sind hervorragende Instrumente für die Bedürfnisse einer ganz bestimmten Zielgruppe. Sie sind in ihrem kleinen Bereich wichtige Ergänzungen zu Swisscovery.

2 Gedanken zu „swisscollections – Alternative zu Swisscovery? – nicht ganz“

  1. Swisscollections ist im Moment im Kern die Fortführung des HAN-Katalogs, der vor slsp auf Aleph lief. Die teilnehmenden Institutionen sind diejenigen von HAN, denke ich.

    Gelungen ist die graphische Aufbereitung der Katalogisate, erwähnenswert sind die einzelnen Kantonsbibliographien, die ebenfalls auf dem Portal durchsucht werden können.

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