Keine Aufhebung des Taschenverbots – Entscheidung

Liebe Leserinnen und Leser

Vielen Dank für Ihre zahlreichen Rückmeldungen zur allfälligen Aufhebung des Taschenverbots, sei es per Mail, per Kommentar auf der Stellwand oder bei der Diskussion im virtuellen Briefkasten. Das Feedback ging dabei in beide Richtungen. Die Aufhebung des Taschenverbots wurde – aus ganz verschiedenen Gründen – sehr befürwortet. Genauso gab es aber auch zahlreiche kritische Stimmen und das ebenfalls mit verschiedenen Begründungen.

Wir haben uns jetzt nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, das Taschenverbot nicht aufzuheben, d.h. ab dem 17. Februar muss Ihr Gepäck wieder draussen bleiben. Wir bedauern es sehr, jetzt viele Benutzer*innen mit dieser Entscheidung vor den Kopf zu stossen.

Die Gründe, warum wir zu dieser Lösung gelangt sind, sind folgende: Für uns war immer klar, dass mit der Aufhebung des Taschenverbots nicht eine Aufhebung des Essverbots oder die Erlaubnis, Getränke in Dosen zu konsumieren, einhergeht. Das haben wir auch klar so kommuniziert. Leider hat sich aber herausgestellt, dass viele Besucher*innen der Bibliothek nicht in der Lage zu sein scheinen, sich daran zu halten, wenn sie ihre Taschen mit in die Bibliothek bringen dürfen – wie auch die Bilder von den Papierkörben aus der Bibliothek (siehe oben) eindrücklich zeigen. Nun werden Sie einwenden, dass die Taschen doch nichts damit zu tun haben, ob in der Bibliothek gegessen wird oder nicht. Das stimmt an sich, aber wir haben die Erfahrung machen müssen, dass solange Taschen in der Bibliothek verboten waren, auch das Ess- und Getränkedosenverbot zumindest weitestgehend beachtet wurde. Den Entscheid, das Taschenverbot aufrecht zu erhalten, haben wir uns nicht leicht gemacht. So war für uns die Verlängerung der Testphase mit der leisen Hoffnung verbunden, dass die Anhäufung der Esswaren vielleicht mit der Lernphase zusammenhängen könnte und danach wieder abnehmen würde. Diese Hoffnung hat sich leider nicht bestätigt.

Das Umpacken der Taschen bei den Schliessfächern führt hoffentlich wieder zu einem Moment des Innehaltens und Überlegens, was man mitnimmt und was eben nicht.

Deshalb bitten wir Sie, diesen Entscheid so zu akzeptieren und nicht dagegen zu argumentieren, denn dies mussten wir leider häufig erleben, wenn wir während der Testphase auf die übrigen Regeln hinweisen mussten.

3 Gedanken zu „Keine Aufhebung des Taschenverbots – Entscheidung“

  1. Einfach traurig. Für diesen Entscheid habe ich 0 Verständnis. Das RWI ist ein Dienstleistungsbetrieb und nicht eine Verbotszone.

  2. Absolut bedauernswerter Entscheid. Dafür kann sich nun das Abfallkontrollpersonal hoffentlich wichtigeren Dingen widmen. Danke für nichts.

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