Black Story: RWI

Am 31. Oktober wird Halloween gefeiert, dessen Ursprünge auf Samhain – einem irisch-keltischen Fest – zurückzuführen sind. Um neben erfreulichen Mitteilungen wie etwa den alljährlich beginnenden Sonntagsöffnungszeiten (09:00 – 17:00 Uhr, Nov-Juni) auch etwas „gruselige“ Stimmung aufkommen zu lassen, haben wir uns eine Black Story für die Leser des RWI-Blogs ausgedacht. In a Nutshell: eine Black Story basiert auf einem kurzen Handlungsablauf mit meist tödlicher Ausgangslage. Die Teilnehmenden müssen den kompletten Handlungsablauf anhand Fragen, welche mit Ja oder Nein beantwortbar sind, erfragen und erraten. Bei unserer Variante dürfen Sie aber gleich den kompletten Ablauf auf einmal erraten, es sind keine Fragen notwendig (aber selbstverständlich dürfen Sie diese dennoch stellen).

Im Folgenden finden Sie nun unsere RWI-Story:

Eine Person kommt in die RWI-Bibliothek und fragt am Schalter nach einem Buch. Der Empfangsmitarbeiter händigt ihr die Signatur aus. Die Person geht zum gesuchten Buch und findet ein 100.- Fr. Nötli zwischen dessen Seiten. Sie ist todtraurig. Am nächsten Morgen ist die Person spurlos verschwunden. Was ist passiert?

Nun sind Sie gefragt liebe Leser! Erraten Sie den Ablauf – die Auflösung erfolgt am 31. Oktober 2019 als Kommentar unter diesem Beitrag.

5 Gedanken zu „Black Story: RWI“

  1. Liebe Rätsler,

    Vielen Dank für eure innovativen und spannenden Beiträge! Nun folgt die Auflösung des Rätsels:

    Ein Autor hat eine 100 Fr. Note in ein Buch gelegt, um zu überprüfen, ob jemand sein Buch liest. Nach einer gewissen Zeitspanne ging er in die Bibliothek, um zu testen, ob es jemals gelesen wurde. Die 100 Fr. Note war immer noch im Buch – das Buch wurde nie gelesen. Der Autor war ziemlich betrübt. Er nahm die 100 Fr. Note an sich, ging aus der Bibliothek, kaufte sich mit der Note eine Bahnticket und fuhr noch am selben Abend mit dem Nachtzug nach Wien. Seine Verwandten informierte er nicht – für sie war er spurlos verschwunden.

  2. Vielleicht eine Vereinbarung zwischen Menschen die lieben, aber eine verbotene Liebe. Zum letzten Mal, vereinbarten sie ein Treffen. Das 100 Franken „Nötli“ ist weg, wenn beide entscheiden und die Konsequenzen ziehen, es bedeutet gehen sie beide weiter weg an einem vereinbarten Ort. Aber, das 100 Franken ist immer noch da. Der Plan wurde entdeckt, und der Entdecker schaut zu, wer das Buch benötigt hat, und der oder sie wurde weggeräumt und verschwunden. Ja, ja, auch viel zu viel „lovestories“

  3. Liebe Rätsler,
    Das Buch war in der Tat ein Briefkasten. Er war aber noch aktiv, bevor die Person die 100 Fr. Note gefunden bzw. wiederentdeckt hat. Auf der Note stand nichts geschrieben. Ein Hinweis: die verschwundene Person war ein Autor.

    Vielen Dank für Ihre bisherigen Beiträge und ein weiterhin spannendes Rätseln!

  4. Meine Theorie:
    Die Geschichte spielt während des zweiten Weltkrieges. Das Buch, nach dem gefragt wurde, war ein toter Brifkasten. Vielleicht hatte die Person einen Pass oder andere Papiere „bestellt“ und dafür früher in dem Buch das Geld hinterlegt. Nachdem das Geld immer noch im Buch war, war der Person klar, dass der Kontakt das Geld nicht abgeholt und die „bestellten Papiere“ nicht ihinterlegt hat.
    Dies konnte dann nur bedeuten, dass entweder der Kontak aufgeflogen und verhaftet…. worden war oder schlimmeres.
    Die Person war über den Verlust dieses Menschen todtraurig und hat danach selbst den Freitod gesucht.

    Jaja, ich sollte nicht so viel Agentenromane lesen.
    Liebe Grüße in die Schweiz aus Heidelberg

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