Ein Rückzugsort für Verzweiflung, blank liegende Nerven und Dauerstress

(Bild: University of Utah)

Nach den Prüfungen ist vor den Prüfungen, kaum ist die eine Phase vorbei, geht es schon wieder in die Nächste, so kommt es uns in der Bibliothek regelmässig vor. Die Nerven einiger Studenten mögen blank liegen. Zu wenig Sitzplätze, die Bücher sind aus etlichen Gründen nicht zu finden, die Zeit wird knapp, das bekommen wir alles mit. Vielleicht ist aus diesem Grund ein Künstler auf die Idee des Heulschrankes gekommen. Die Kunstinstallation wurde von der Universität Utah im Mai 2018 für gestresste Studenten aufgestellt. Das „Cry Closet“, so nennt sich original dieser Heulschrank, soll gemäss des Künstlers Nemo Miller herausfinden, was menschlich ist. Die Medien (siehe unten) haben das Thema rege aufgegriffen und damit diesem Heulschrank eine gewisse Bekanntheit gegeben. Unter den Testern gab es viel Zuspruch.

Neu wollen auch wir Ihnen die Gelegenheit für eine solche Rückzugsmöglichkeit geben. Deshalb wird vom 1. April – 30. April testweise ein entsprechender HEUL-RAUM im 1. Obergeschoss, ehemals Parlatorium, eingerichtet. Ohne Regeln geht es aber auch dort nicht, angelehnt an die definierten Regeln beim „Cry Closet“ finden Sie dieselben vor unserem Raum angeschlagen.

Was halten Sie von einem solchen Raum?

Mehr zum Heulschrank:

Spiegel
Mitteldeutsche Zeitung
Huffington Post
Und viele Treffer mehr unter der Google Suche „Heulschrank“

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